Prof. Dr. Dr. h.c. Winfried Schulz

Findelgasse 7/9
90402 Nürnberg
- E-Mail: Winfried.Schulz@wiso.uni-erlangen.de
- Telefon: 0911/5302-601 oder App. 674
- Fax: 0911/5302-659
- Raum: 2.044
- Homepage: http://www.kowi.wiso.uni-erlangen.de/lehrstuhl/data/index.shtml/winfried-schulz.shtml
Offizielle Sprechzeiten
Nach Vereinbarung, Raum 2.044
Terminabsprache per Telefon oder Mail
Wissenschaftlicher Werdegang
Studium der Sozialwissenschaften in München, Berlin und Mainz; ab 1965 wissenschaftlicher Assistent an der Universität Mainz bei Elisabeth Noelle-Neumann, 1968 Promotion, 1974 Habilitation für Publizistik, 1972-75 Assistenzprofessor in Mainz, 1975/76 Research Fellow an der University of California at Berkeley/USA, 1977-1983 Professor für Publizistik an der Universität Münster; 1983-2003 Inhaber des Lehrstuhls für Kommunikations- und Politikwissenschaft der FAU Erlangen-Nürnberg, 2003-2004 Vertreter des Lehrstuhls.
Zur Person vgl. auch: Publizistik 48. Jg. 2003, Heft 3, S. 241 f.
Schwerpunkte in Forschung und Lehre
Politische Kommunikation, Wahl- und Informationskampagnen, Medienwirkung, Methoden der Kommunikations- und Mediaforschung
Veröffentlichungen:
Lehrveranstaltungen
-
Sozialökonomische Projektseminar: Medienwahlkämpfe 2013. Die Bundestagswahl zwischen Mediatisierung und Digitalisierung (Sommersemester 2013)- mas, 2 SWS, Schein
- „Wahlkämpfe können im Fernsehen gewonnen oder verloren werden" Radunski (1983) In den vergangenen Jahrzehnten wurden Wahlkämpfe mit und über das Fernsehen ausgetragen. Parteien und Kandidaten richteten ihre Wahlkampfaktivitäten hauptsächlich an diesem Medium aus. Die Fernsehlogik – also die Art und Weise, wie das Fernsehen Information selektiert, verarbeitet und aufbereitet – wurde auch zur Handlungsmaxime politischer Akteure. Kritiker beklagen, dass dadurch Themen des Wahlkampfes hinter die Personenfrage rücken und die politische Debatte zu gegenseitigen Beschuldigungen verkommt. Schlagwörter wie Mediatisierung, Amerikanisierung oder Boulevardisierung beschreiben diese und ähnliche Phänomen. Die Marktorientierung der Medien und der zunehmende Wettbewerbsdruck beschleunigen diese Prozesse. Gleichwohl sind empirische Befunde hierzu nicht immer eindeutig. Weder lässt sich zeigen, dass Wahlkämpfe allgemein immer stärker personalisiert werden, noch dass sie immer negativer werden. Digitale Medien, so meinen einige, ermöglichen es Akteuren, die auf Öffentlichkeit angewiesen sind, die journalistischen Gatekeeper zu umgehen und so sich der Definitionsmacht der Medienlogik zu entziehen. Für eine fundierte Meinungsbildung zur Wahl wäre dies sicher zu begrüßen, dass Wähler vor allem die Positionen der Parteien zu Sachfragen und weniger (unpolitische) Eigenschaften der Spitzenkandidaten in ihre Entscheidungsfindung einfließen lassen. Dieses Projektseminar stellt den Medienwahlkampf zur Bundestagswahl 2013 in den Mittelpunkt seiner Betrachtung. Die Studierenden sollen eine selbst arbeitete Forschungsfrage im Spannungsfeld alter und neuer Medien gemeinschaftlich bearbeiten.
- 13:15 - 14:45 Uhr, Seminarraum - Bitte Buchung an Raumverantwortliche (Frau Bettina Naumann) melden!, Findelgasse 7/9, 90402 Nürnberg
- Für Studierende des Master Sozialökonomik im Modul "Projektseminar" wählbar.
Voraussetzungen für die Teilnahme:
- Für Diplomstudierende nur nach erfolgreichem Abschluss der beiden Vorlesungen Kommunikation und Massenmedien wählbar.
Leistungsbeurteilung (5 ECTS/2 CP):
- Portfolioprüfung. Die Teilleistungen werden in Abhängigkeit von der Zahl der Seminarteilnehmer(innen) festgesetzt und in der ersten Sitzung bekannt gemacht.
- ANWESENHEITSPFLICHT+++Anmeldung über STUDON erforderlich: 25. März 2012 bis 4. April 2013+++ weitere Infos zur Anmeldung auf unserer Webseite http://www.kowi.wiso.fau.de/studium/lehrangebot/sommersemester-2013/index.shtml.
- Weitere Informationen: http://www.kowi.wiso.fau.de/studium/lehrangebot/sommersemester-2013/index.shtml